2015-01-31 | CH Cup Halbfinal Grp 1 & 3

Winterthurer Sensation im Schweizer Cup

MÄNNEDORF/OFTRINGEN. Neben Waldispühl/Jiricek qualifizieren sich auch Attila de Biasio und Patrick Hengartner ein zweites Winterthurer Team für den Schweizer Cupfinal der Radballer. Dabei spielen sie nur in der dritthöchsten Liga.

 

 

 

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

 

Die Halbfinals im Schweizer Cup der Radballer wurden in Männedorf und Oftringen ausgetragen. Aus den drei Turnieren qualifizierten sich neben den drei Gruppensieger und Zweitplatzierten auch die beiden besten Gruppensieger. Die Region Winterthur stellte gleich vier Halbfinalisten. Das stärkste Duo Waldispühl/Jiricek gab sich in Männedorf keine Blösse und gewann alle vier Partien problemlos mit einem Gesamttorverhältnis von 30:9. Dazu qualifizierte sich Altdorf 2 und Gastgeber Männedorf ebenfalls für den Cupfinal, welcher Ende Februar ausgetragen wird.

 

Verletzungspech und Überraschungserfolg

In Oftringen wurden die beiden anderen Halbfinalturniere ausgetragen. Wie erwartet qualifizierten sich die Gebrüder Benjamin und Severin Waibel aus Pfungen sicher für den Final. Mit einem 4:2-Sieg gegen Möhlin und einem 6:1-Erfolg über das NLB-Team des Radballclub Winterthur mit Florencio Monge und Tim Russenberger (Ersatzspieler für Marcel Chaves) gelang ihnen ein Auftakt nach Mass. Hiobsbotschaft dann im Spiel gegen die Erstligisten Oftringen. Zwar wurden diese sicher mit 10:1 bezwungen. Doch Severin Waibel verletzte sich unglücklich in der ersten Halbzeit. Danach spielte er die Partie noch fertig, mehr lag aber nicht mehr drin. Die Partie gegen Mosnang gab Pfungen verletzungsbedingt 0:5 forfait. Während diese beiden Teams im Cupfinal stehen, musste die Winterthurer B-Ligisten Florencio Monge und TIm Russenberger auf den Ausgang des anschliessenden zweiten Halbfinals in Oftringen warten. Ihr Handicap von sechs Minustoren bei sechs Punkten war allerdings sehr gross. Während Cupverteidiger Altdorf und Gastgeber Oftringen sich sicher für den Cupfinal qualifizierten, kämpften dahinter zwei NLB-Teams sowie das Erstligateam des Radballclub Winterthur um den wichtigen dritten Tabellenrang. Und da überzeugten die neuformatierten Winterthurer Attila de Biasio und Patrick Hengartner. Sie liessen sich selbst durch die 0:9-Niederlage im Startspiel gegen Altdorf nicht aus der Ruhe bringen. Die erste wichtige Direktbegegnung gewann das Nachwuchsteam aus Winterthur mit 10:4 gegen Möhlin aus der NLB. Den zweiten Schritt Richtung Finalturnier machten die Eulachstädter dank eines 5:3-Erfolges gegen Sirnach. Damit war die Ausgangslage vor der abschliessenden Begegnung gegen das NLA-Team aus Oftringen klar. Eine Niederlage mit weniger als fünf Minustoren reichte für den Finaleinzug. Sie schafften die hohe Hürde überraschend klar. Gegen die zwei Ligen besser klassierten Oftringer unterlagen sie nur 3:4. Damit nehmen gleich drei Teams der Region Winterthur am Schweizer Cupfinal der Radballer teil.

 

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