2016-10-29 | Weltcup Wendlingen

Winterthur zum Abschied im Halbfinal

  Wendlingen: Marcel Waldispühl und Peter Jiricek erreichten beim letzten internationalen Auftritt in Deutschland das Weltcup-Halbfinale. Pfungen wurde Fünfte und erhielt danach die Wildcard fürs Finalturnier vom 12. November in Winterthur.

 

 

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

Severin und Benjamin Waibel mussten beim letzten Weltcupturnier im deutschen Wendlingen die Halbfinals erreichen, wollten sie sich aus eigener Kraft sportlich fürs Weltcupfinale in Winterthur qualifizieren. Dann hätte die Schweiz vier von zehn Startplätze gehabt. Altdorf und Winterthur waren bereits qualifiziert, Gastgeber Winterthur darf eine Wildcard vergeben. Im ersten Spiel der Pfungemer bezwangen sie den belgischen Meister mit 7:2. Nach diesem optimalen Auftakt folgte zwei Partien gegen die absolute Weltspitze. Das Duo aus Stein gewann vor einer Woche erstmals den deutschen Meistertitel und befindet sich in einer ausgezeichneten Form. Mit 5:7 unterlagen die Eidgenossen nur knapp. Danach folgte eine 3:6-Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister aus Höchst. Trotz überzeugendem 6:2-Erfolg über Dorlisheim aus Frankreich verpassten sie den Halbfinaleinzug. Im Platzierungsspiel trafen sie erneut auf ein deutsches Team. Überzeugend wurde Schiefbahn mit 8:2 bezwungen. Damit resultierte der fünfte Rang und 110 Punkte in der Endabrechnung. Dies sind gleich viele wie das in der Gesamtwertung achtplatzierte Svitavka. Da die Tschechen jedoch mit dem vierten Rang beim Weltcup in Ailingen die bessere Platzierung aufweisen als Pfungen, qualifizierten sich die Tschechen direkt. Pfungen blieb der Trost, dass sie die Wildcard von Organisator Radballclub Winterthur bekamen und so erstmals beim Finalturnier um den Gesamtweltcup dabei sein können..

Bereit fürs Finale

Die Winterthurer bestritten ihr letztes internationale Turnier in Deutschland und zeigten sich noch einmal von ihrer besten Seite. In der Vorrunde bezwangen sie die beiden Deutschen Teams Schiefbahn (5:1) und Gastgeber Wendlingen (7:2) souverän. Auch gegen Pilsen aus Tschechien gabs ein deutlicher 8:3-Erfolg. Einzig im abschliessenden Spiel gegen die ebenfalls vorzeigt fürs Halbfinal qualifizierte Equipe Höchst 2 setzte es eine deutliche 1:8-Niederlage ab. Winterthur kam nie richtig ins Spiel, so dass es eine hohe Niederlage gegen den späteren Turniersieger absetzte. Somit trafen Waldispühl/Jiricek auf die Weltmeister Schnetzer/Bröll aus Höchst. Die Vorarlberger konnten rasch mit 3:0 in Führung gehen, weil die Winterthurer in der Defensive nicht gut genug standen. Danach spielten beide Teams auf Augenhöhe, aber die Partie war entschieden. Nach der 4:7-Niederlage trafen sie im Spiel um Bronze auf den frischgebackenen Deutschen Meister Stein mit Gerhard und Bernd Mlady. Konzentriert und motiviert bestritten die Eidgenossen ihr letztes Weltcupspiel auf ausländischem Boden. 3:3-Unentschieden stand die Begegnung nach der regulären Spielzeit und es wurde eine Verlängerung notwendig. In dieser lagen die Winterthurer 5:6 zurück, als die Partie abgepfiffen wurde. Trotz knapper Niederlage konnten Marcel Waldispühl und Peter Jiricek mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden sein. Damit zählen sie beim heimischen Weltcupfinalturnier in Oberseen zum erweiterten Favoritenkreis auf den Gewinn des Gesamtweltcups.

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